Google Plus kein Facebook-Killer

Heute wurde ich zu Google+ (dem neuen Social-Network aus Mountain View) per Invite eingeladen. Da man auf allen Kanaelen wie Twitter, Blogs, Foren etc. mit Meldungen ueber Google+ bombardiert wird, habe ich mich von der Gruppenkonvergenz mitziehen lassen und bin dort nun auch angemeldet.
Allerdings wird es sich darauf beschraenken, sich einen Überblick zu verschaffen um nicht dumm zu sterben. Bei Facebook bin ich auch schon ein paar Jahre angemeldet, jedoch beschraenken sich meine Taetigkeiten dort auf das Anlegen von Fanseiten sowie das Buchen von Werbeanzeigen.
Das Konzept der „Circles“ wird von der Netzgemeinde als das Killer-Feature von Google+ proklamiert.
Mit „Circles“ lassen sich Kontakte in verschieden Bereiche wie z.B. Freunde, Kollegen, Bekanntschaften etc. aufteilen. Bei Facebook befinden sich alle Kontakte in einer langen Liste. Auch ist es fuer Facebook ein leichtes Spiel an dieser Stelle nachzubessern.
Ob dieses Feature für eine Voelkerwanderung sorgen wird, wird sich in den naechsten Monaten zeigen. Daran glaube ich definitiv nicht. Allerdings hat der Launch von Google+ Facebook in Zugzwang versetzt, einige Sachen zu verbessern. So wird vielleicht in puncto Datenschutz oder bei der Sortierung von Kontakten etwas nachgebessert werden.
Auch der Name Google+ „plus.google.com“ ist mit Sicherheit nicht der Weisheit letzter Schuss. Facebook klingt einfach viel cooler und ist global betrachtet die massenkompatiblere Namensgebung für ein Social-Network.
Fragt doch mal im Bekanntenkreis nach was Knol ist. Wikipedia kennt jeder, bei knol.google.com sieht es da schon anderes aus. Neue Dienste auf Sub-Domains zu betreiben, hat für Google schon mehrfach nur bescheiden funktioniert.
P.s. Wer noch keinen Invite für Google+ hat, kann sich ja melden, oder man ersteigert sich einen bei ebay.
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